Ein am Dienstagmorgen, dem 12., bei KM 0 der BR-277 auf der Brücke über den Fluss Emboguaçu in der Region Vila Santa Helena in Paranaguá aufgezeichneter Verkehrsunfall endete mit dem Tod eines 28-jährigen Motorradfahrers.
Mauricio Augusto Vipieski Araujo, 28 Jahre alt, der in Jardim Iguaçu lebte und ein schwarzes Honda CB 300R-Motorrad fuhr, kollidierte mit der Eisenkonstruktion, die den auf der Brücke installierten Radweg schützt.
Maurício fuhr mit dem Motorrad in Richtung Hafen, als er die Kontrolle verlor und gegen die Metalltrennwand prallte. Aufgrund der Heftigkeit des Aufpralls verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle.

Ersthelfer des SAMU – Mobile Emergency Care Service bestätigten den Tod.
Anwohner der umliegenden Stadtteile und Autofahrer, die zum Zeitpunkt des Unfalls vorbeikamen, berichteten, dass der Unfall durch Schmutzansammlungen auf der Straße verursacht worden sei.
Körner und Düngemittel, die aus Anhängern und Eimern gestohlen wurden, die durch die Region fahren, sogenannte „Lecks“, sammeln sich am Straßenrand an und hinterlassen eine glatte Brückendecke.
Personen berichteten, dass in der Nacht zuvor ein Lkw-Fahrer von einer Gruppe Krimineller angesprochen und gezwungen wurde, das über die Brücke fahrende Fahrzeug abzubremsen. Die Verdächtigen öffneten die „Auslaufrinnen“ und verteilten eine große Menge Getreide.
Nach Angaben von Personen waren weitere Motorrad- und Radfahrer am Unfallort gestürzt, allerdings ohne ernsthafte Verletzungen.

Teams der Bundesstraßenpolizei und der Militärpolizei überwachten während der forensischen Arbeiten der Kriminalistik den Fahrzeugverkehr in der Region.
Die Leiche des Motorradfahrers wurde zum Hauptsitz des IML – Instituto Médico Legal de Paranaguá gebracht, wo sie weiteren Untersuchungen unterzogen wird.
SOZIALE NETZWERKE
Mauricios Tod sorgte in den sozialen Medien für Aufregung. Neben Verwandten und Freunden verfassten auch Mitglieder von Motorradclubs in der Stadt Posts, in denen sie den Unfall beklagten.





