Umwelt

Bei kaltem Wetter sollten Meerestiere häufiger an die Küste gelangen

Anwohner sollten Teams rufen, um Tiere zu retten

bu34kiz

Mit der Ankunft des Herbstes und dem Herannahen des Winters, der zu sinkenden Temperaturen an der Küste von Paraná führt, sind an den Stränden und an der Küste der Gemeinden der Region häufiger Meerestiere anzutreffen. Nach Angaben des Ökologie- und Naturschutzlabors (LEC) der Bundesuniversität Paraná (UFPR) und des Santos Basin Beach Monitoring Project (PMP-BS) müssen Anwohner und Touristen technische Teams rufen, wenn geschwächte oder tote Tiere gefunden werden die Strände der Region.

„Mit der Ankunft des kalten Wetters könnten neue Meeresarten an der Küste von Paraná ankommen. Ab Herbst wandern die Tiere aus Regionen im Süden wie Argentinien, Uruguay und sogar antarktischen und subantarktischen Inseln und erreichen auf der Suche nach Nahrung die brasilianische Küste“, heißt es in der Mitteilung.

LEC kann telefonisch unter 0800 642 3341 oder per WhatsApp (41) 99213-8746 kontaktiert werden (Foto: Offenlegung LEC-UFPR/Datei)

Laut LEC führt das Projekt eine tägliche Überwachung der Umwelt und Meeresfauna an der Küste von Paraná durch. „Sie können auch helfen, indem Sie unser Team benachrichtigen, wenn Sie diese gestrandeten Tiere am Strand registrieren. Wir haben täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen. Haben Sie geschwächte oder tote Meerestiere gefunden? Rufen Sie 0800 642 3341 an“, fügt er hinzu. Die Teams bedienen auch über WhatsApp (41) 99213-8746.

PMP-BS 

Das PMP-BS, zu dem das LEC gehört, wird an der Küste von Paraná in Übereinstimmung mit einer Bedingung der bundesstaatlichen Umweltlizenzierung der Aktivitäten von Petrobras bei der Produktion und dem Fluss von Öl und Erdgas im Santos-Becken entwickelt, durchgeführt von Ibama. „Dieses Projekt zielt darauf ab, die möglichen Auswirkungen der Ölproduktion und der Ölflussaktivitäten auf Vögel, Schildkröten und Meeressäugetiere durch Überwachung von Stränden und tierärztliche Versorgung lebender Tiere sowie durch Autopsie von tot aufgefundenen Tieren zu bewerten“, fügt das Projekt hinzu.

Mit Informationen der UFPR LEC


Bleiben Sie gut informiert!
Folge ihr Küstenblatt Nachrichten auf Google News.

Das könnte Ihnen auch gefallen